Die Sicherheit der Fettwegspritze ( Injektionslipolyse )
Der Wirkstoff Phosphatidylcholin ist in der Medizin als Leberschutzpräparat und auch zur intravenösen Injektion zur Behandlung und Vorbeugung von Fettgerinnseln in den Blutgefäßen schon seit über 30 Jahren zugelassen. Das Deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme vom 13.8.2004, dass der Wirkstoff Phophatidylcholin "keine teratogenen oder genotoxischen Effekte" hat, also unschädlich für Leibesfrucht und Erbgut ist.
Phosphatidylcholin als Wirkstoff in der Fettwegspritze ( Injektionslipolyse ) wird seit einigen Jahren weltweit eingesetzt. Für diese Anwendung hat das Phosphatidylcholin noch keine Zulassung. Trotzdem ist es den Ärzten freigestellt, die Fett-weg-Spritze anzuwenden (sog. "off label use"). Zum Vergleich: auch der wohlbekannte Faltenglätter Botox hat keine Zulassung, darf aber in Deutschland von den Ärzten im Rahmen dieses "off label use" angewendet werden.
Die Fettwegspritze ist eine etablierte Methode, vieltausendfach angewendet und sehr sicher. Schwere Nebenwirkungen wurden bisher im Netzwerk Lipolyse nicht beobachtet.
Gegenüber der chirurgischen Fettabsaugung ( Liposuction ) gilt die Fettwegspritze ( Injektionslipolyse ) sogar als viel schonender und nebenwirkungsärmer.
Im Netzwerk Lipolyse, dem unsere behandelnde Ärztin angehört, wurde eine Komplikationsrate der Fettwegspritze von nur 0,00175% ermittelt. Vorübergehende Rötungen, kleine Blutergüsse, ein leichtes Brennen und kurzzeitige Schwellungen sind die häufigsten Nebenwirkungen der Fettwegspritze.